03.07.2019

OVB - Begegnung im Adlergebirge am 27.06.2019

Begegnung im Adlergebirge

Vereine aus der Patenstadt Waldkraiburg planen Busfahrt im Oktober

Waldkraiburg - Eine Busfahrt ins Adlergebirge an der tschechisch-polnischen Grenze organisiert der Verein der Adlergebirgler gemeinsam mit dem Förderverein Stadtmuseum vom 3. bis 6. Oktober.

Waldkraiburg ist die Patenstadt der Heimatlandschaft Adlergebirge. Im Haus der Kultur befinden sich die Adlergebirgsstube und ein Archiv. Die Fahrt bietet die Gelegenheit, diese Region und ihre vielen Sehenswürdigkeiten vor Ort kennenzulernen. Unter anderem stehen ein Besuch und ein Begegnungsabend in Grulich (Kraliky) auf dem Programm. Weiter geht es zum Muttergottesberg und ins Schneegebirge zur Himmelsleiter und zu einigen Orten im Adlergebirge wie Rokitnitz, Gießhübel oder Batzdorf.

Abfahrt ist am Donnerstag, 3. Oktober, um 7 Uhr am Haus Sudetenland, Rückkehr am Sonntag, 6. Oktober, gegen 18 Uhr in Waldkraiburg. Unter anderen hat auch Bürgermeister Robert Pötzsch seine Teilnahme angekündigt.

Anmeldungen bei Elisabeth Pischel, E-Mail: verein-der-adlergebirgler@web.de, Telefon 08638/83363.hg

 

 

 

06.06.2019

OVB - Versammlung Förderverein Geschichtszentrum Mühldorf e.V. am 03. Juni 2019

Bürgermeisterin Marinne Zollner überreichte Eva Köhr einen Blumenstrauß als Dankeschön. Im Hintergrund applaudiert Köhrs Nachfolger Erwin Baumgartner. Foto Rath

 

Erwin Baumgartner folgt auf Eva Köhr

Veränderungen beim Förderverein Geschichtszentrum / Harmonische Tagung im Bürgersaal Zangberg

Mühldorf/Zangberg – Führungswechsel beim Förderverein Geschichtszentrum Mühldorf. Auf der Jahreshauptversammlung im Bürgersaal in Zangberg wurde Erwin Baumgartner zum Nachfolger für Eva Köhr gewählt, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.

„Wer über Geschichte nichts weiß, der weiß überhaupt nichts. Der ist ein Blatt, das nicht weiß, dass es Teil eines Baums ist“, zitierte Eva Köhr und erinnerte an knapp 15 Jahre Vorstandsarbeit für den Förderverein. Bereits bei den ersten Mühldorfer Geschichtstagen im Jahr 2005 war Köhr federführend dabei, Thema war die Nachkriegszeit im Landkreis. Am 20. Februar 2006 wurde sie zur Vorsitzenden des Fördervereins Geschichtszentrum gewählt. Das Leader-Projekt „Frisch auf!“, das Köhr im Jahr 2007 mit auf die Beine stellte, nahm die Vereine und den Sport im Landkreis Mühldorf von 1920 bis 1970 in den Fokus. Dieses Thema beherrschte auch die zweiten Mühldorfer Geschichtstage, während das nächste Motto „Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ lautete.

Ab 2010 wurden die Bemühungen für die Gedenkorte im Mettenheimer Hart intensiviert, schließlich konnten im Frühjahr 2018 Waldlager und ehemaliges Massengrab als Gedenkstätten eröffnet wurden. Die Geschichtstage 2018 zum Thema Energie seien ein Höhepunkt zum Abschluss ihrer Amtszeit gewesen, sagte sie.

Unter ihrer Ägide wurde zudem die Taufkirchener Madonna angeschafft. Die Eröffnung der neuen Dauerausstellung zur NS-Zeit und zum KZ-Außenlager war ebenfalls ein Meilenstein unter dem Vorsitz Eva Köhrs.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Zum neuen Ersten Vorsitzenden wurde Erwin Baumgartner gewählt, seine beiden Stellvertreter heißen Eva Köhr und Edwin Hamberger. Die neue Schriftführerin ist Irmgard Eigl, Ilse Preisinger-Sontag führt wieder die Kasse. Als Beiräte erkor die Versammlung Franz Bauer, Joachim Hellwig und Georg Waldinger. In den weiteren Beirat wählte man sieben Bürgermeister aus dem Landkreis: Sissi Schätz aus Haag, Irmgard Wagner aus Zangberg, Josef Grundner aus Ampfing, Norbert Strahllechner aus Gars, Robert Pötzsch aus Waldkraiburg, Thomas Einwang aus Buchbach und Stefan Schalk aus Mettenheim.

Erwin Baumgartner bedankte sich in seiner neuen Funktion bei Eva Köhr für die geleistete Arbeit und überreichte ihr das Buch „Die Schlacht von Neumarkt/St. Veit 1809“.

Landrat Georg ging auf die Gedenkorte im Mühldorfer Hart ein und wollte das Lob für die Arbeit des Fördervereins nicht nur auf die Politiker verteilt wissen. Es gebe auch viele Ehrenamtliche, die sich eingesetzt hätten, sagte Huber. Auch Eva Köhr habe sich immer wieder unermüdlich für dieses Thema eingesetzt.

Zum Abschluss stellte sich Daniel Baumgartner, der neue Koordinator für die Geschichtsarbeit im Landkreis, vor. Er wolle die Geschichtsarbeit im Landkreis verknüpfen und neue Projekte anstoßen, sagt er. Baumgartner ist nunmehr der Ansprechpartner für alle, die im Landkreis Mühldorf Geschichtsarbeit betreiben. Hans Rath

 

 

 

17.04.2019

OVB - Jahreshauptversammlung am 13. April 2019

Willi Engelmann (links) hat sich bereit erklärt, das Kunstwerk vor seiner Apotheke aufzustellen und die Kosten für den Transport, die Restaurierung und die Begutachtung zu übernehmen. Joachim Hellwig, der Vorsitzende des Fördervereins Stadtmuseum Waldkraiburg, überreichte Engelmann in der Jahreshauptversammlung dafür die Schenkungsurkunde. Fischer/Grundner

Waldkraiburg – Für die Brunotte-Skulptur „Glasmacher und Formhalterin“ ist ein neuer Platz gefunden. Willi Engelmann wird das Kunstwerk der Bildhauerin Christa Brunotte aus den 1950er-Jahren vor seiner Apotheke aufstellen. Zum Dank überreichte Joachim Hellwig, Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum, in der Jahreshauptversammlung eine Schenkungsurkunde an Willi Engelmann. Die Skulptur war ursprünglich an den Mietshäusern der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft in der Berliner Straße gegenüber der ehemaligen Glashütte angebracht. Weil die Häuser abgerissen wurden und durch neue Wohn- und Bürogebäude ersetzt werden (wir berichteten), hatte die WSGW die Skulptur dem Förderverein übereignet. Willi Engelmann, der seit 1956 in der Stadt lebt, übernimmt alle Kosten von Transport, Restaurierung und Begutachtung durch Bildhauer Lechner aus Ampfing. Auf diese Weise wird nun eine Erinnerung an die ehemalige Glashütte in der Berliner Straße wachgehalten.

In seinem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr hob Vorsitzender Joachim Hellwig den Besuch in der Kröninger Hafnerabteilung des Heimatmuseums Vilsbiburg hervor. Dort erhielten die Besucher eine Sonderführung durch die dortige Leiterin und Stadtarchivarin Annika Janßen, die in Waldkraiburg durch ihre Tätigkeit als Volontärin und freie Mitarbeiterin im hiesigen Stadtmuseum bestens bekannt ist. Das 30-jährige Bestehen des Fördervereins wurde im November 2018 gefeiert, verbunden mit der Vorstellung von Heft 19 der Schriftenreihe „Unser Waldkraiburg“.

Zweiter Vorsitzender Konrad Kern kündigte für das Heft 20 Berichte über „70 Jahre Polizei in Waldkraiburg“ und den Innkanal-Bau zur Ausstellung „Ein Kanal entsteht“ an.

In seinem Kassenbericht zeigte Walter Lode junior auf, wie sich die Einnahmen von 4786 Euro und die Ausgaben von 2417 Euro zusammensetzen.

Der Koordinator für Geschichtsarbeit im Landkreis, Daniel Baumgartner, stellte sich anschließend vor und hob als Ziel seiner Arbeit heraus, die Museenlandschaft in der Region zu verknüpfen, wie dies zum Beispiel in der „Rottaler Museumsstraße“ geschieht. Zentraler Mittelpunkt ist für ihn das Geschichtszentrum Mühldorf, von wo aus er auch Ansprechpartner für die Museen Waldkraiburgs ist. Er wird sich ebenso um das Mitwirken der Stadt bei zukünftigen Geschichtstagen kümmern und ein Zeitzeugencafe ins Leben rufen, das sicher auch in Waldkraiburg Station machen wird.

Willi Engelmann sprach Stadtarchivar Kern seine Anerkennung für die hervorragende Ausbildung der Stadtführer aus. Dem schloss sich Bürgermeister Robert Pötzsch an. Zuversichtlich sieht Pötzsch dem Baubeginn des „Museums Peter Schmidt“ entgegen, das die Museumslandschaft Waldkraiburgs gewaltig bereichern werde. fis

 

 

Wie ist Waldkraiburg entstanden?
Antworten finden Sie im Stadtmuseum.
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